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Michael Hametner

Kopfkino
15 Gespräche – Ein Porträt des Malers Hans Aichinger
Reihe Ateliergespräche

Seine Bilder lassen an Fotorealismus denken. Hans Aichinger malt so vollkommen, dass eine Augentäuschung möglich ist. Michael Hametner, der den Künstler über mehrere Monate befragt hat, erfährt, wie wenig der Begriff für Aichinger selbst zutrifft. Er hat dem Künstler Kern- und Leitsätze großer Kollegen vorgelegt, zu denen sich Aichinger zustimmend oder ablehnend ins Verhältnis setzt. So entsteht das Porträt eines der ungewöhnlichsten Maler der Leipziger Kunstszene von heute. Aichinger erzählt über seine Bilder, die er sich ausdenkt, im Fotostudio mit Modellen nachstellt und schließlich in einem Akt von Meditation malt. Was entsteht, ist ein bis in die Details hinein perfekt anmutender Realismus.

Unser Leseangebot
Schloss Georgium

Schloss Georgium

Carsten Joroch

Die Anhaltische Gemäldegalerie

Das Schloss Georgium beherbergt heute die Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie. Zu sehen sind deutsche und niederländische Gemälde, allen voran Grafiken von Albrecht Dürer und Malereien von Lucas Cranach dem Älteren. Die Sammlung fasst das Erbe der anhaltischen Fürsten zusammen.Viele Bilder niederländischer Maler stammen zum Beispiel aus der Sammlung von Henriette Catharina von Nassau-Oranien, die durch Heirat Fürstin von Anhalt wurde. In Oranienbaum schuf sich die niederländische Prinzessin ein kleines Stück Holland und importierte dafür natürlich auch viele Gemälde aus ihrer alten Heimat.

Leider ist die Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie heute bei weitem nicht mehr so umfangreich, wie sie es einst war. Schuld daran ist der Zweite Weltkrieg. Zwar überlebten die meisten Werke den Krieg, da sie nicht in der alten Gemäldegalerie in der Dessauer Innenstadt verblieben, sondern in einem Kalistollen bei Bernburg eingelagert wurden, jedoch beschlagnahmte die Rote Armee einen Großteil der Sammlung.

Die „Reste“ der Gemäldegalerie werden heute im Schloss Georgium ausgestellt. Das heißt, normalerweise. Denn seit 2011 wird das Schloss saniert und ist deswegen geschlossen. Eigentlich sollte die Sanierung 2014 beendet sein, das ist sie aber bis heute nicht, da zwischenzeitlich das Geld ausging. Seit Januar 2015 ist die Gemäldegalerie deswegen auf der Roten Liste der Kultur als „gefährdet“ eingestuft. Interimsaustellungen befinden sich im Stadtmuseum im Johannbau und in der Orangerie im Georgium.


Weitere Beiträge zum Schlossgarten Georgium:

https://www.sachsen-anhalt-lese.de/index.php?article_id=414

https://www.sachsen-anhalt-lese.de/index.php?article_id=413

Adresse und Kontakt

Schloss Georgium

Anhaltische Gemäldesammlung

Puschkinallee 100

06846 Dessau

Tel.: 0340 / 613874

0340 / 66126017

www.georgium.de




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Textquelle:

Joroch, Carsten : Dessau und Wörlitz: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2017.

Bildquelle:

Carsten Joroch.

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Schloss Georgium

Puschkinallee 100
06846 Dessau-Roßlau

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