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Rolf Mai

Brunzkachl
Ein München-Krimi

Ein München-Krimi mit Hendl und reichlich Gerstensaft

Kommissar Herbert Wamprechtshammer hat’s nicht leicht. Erst auf Reha dank Hexenschuss und jetzt auch noch eine Isarleiche. Dem Opfer wurden sämtliche Gliedmaßen fein säuberlich amputiert und das Herz bei lebendigem Leibe herausgeschnitten. Als sich zu der Leiche auch noch ein grausam zu Tode gefolterter Fitnesstrainer und eine verschwundene Finanzbeamtin gesellen, sind der Kommissar und seine Kollegen Theresa Gruber und Siegfried Leininger gefordert. Ein Serienmörder treibt sein böses Spiel in der Isarmetropole. Doch ohne ein gewisses Quantum an Münchner Gemütlichkeit, Bier und Hendl läuft beim »Berti« Wamprechtshammer gar nichts.

Wasserburg Rosslau

Wasserburg Rosslau

Carsten Joroch

Eine Burg mit einer bewegten Geschichte

Eines der ältesten Gebäude der Doppelstadt ist die Wasserburg Roßlau. Die ältesten Teile dieses Gebäudes stammen aus dem 12. Jahrhundert. Allerdings befand sich zuvor an gleicher Stelle eine slawische Burg. Erstmals erwähnt wurde die Burg 1358 als „Rozelowe dat hus“.

Zu ihren besten Zeiten war die Burg von drei Wassergräben umgeben. Heute ist noch ein Graben erhalten, indem sich mal mehr und mal weniger Wasser befindet. Ungewöhnlich an der Roßlauer Burg ist, dass sie von außen relativ kompakt und schlicht erscheint. Obwohl die Burg über einen großen Wohnturm verfügt, ist dieser von außen kaum auszumachen. Erst im Innenhof ist sie so richtig als Burg zu erkennen.

In ihrer bewegten Geschichte hatte die Wasserburg viele Funktionen und Besitzer. Mal diente sie den anhaltischen Fürsten als Residenz, dann als Ökonomieamt, dann wieder als Residenz und im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg geplündert und teilweise in Brand gesteckt. Im 18. Jahrhundert gab nochmal einen Anbauschub. Unter anderem wurde im Vorhof ein kleines Jagdschloss errichtet. Hundert Jahre später war die Burg zu großen Teilen verfallen, sodass sogar das Gefängnis aus der Burg ins Rathaus verlegt werden musste.

In den letzten zehn Jahren kümmert sich der Förderverein „Burg Roßlau e. V.“ um den Erhalt und die Restaurierung der Burg. Der Verein organisiert auch zahlreiche Veranstaltungen, in deren Rahmen die Burg besichtigt werden kann. Dazu zählen z. B. ein Weihnachtsmarkt, aber auch das Musikfestival „This is Ska“.

Adresse

Am Schlossgarten 18 b

06862 Dessau-Roßlau

www.burgrosslau.de


Infos zum Ska-Festival

www.this-is-ska.de



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Textquelle:

Joroch, Carsten : Dessau und Wörlitz: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2017.

Bildquelle:

Carsten Joroch.

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