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Neuer Feminismus? – 104. Ausgabe der allmende – Zeitschrift für Literatur
Herausgegeben von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft, Karlsruhe
Redaktion: Matthias Walz und Hansgeorg Schmidt-Bergmann
39. Jahrgang

Über den Feminismus spricht man wieder. Musikerin Beyoncé hat ihn in die Bildsprache eines ihrer Alben aufgenommen, Millionen von Frauen gehen beim »Women’s March« für Frauenrechte auf die Straße und die #MeToo-Bewegung hat sexuelle Nötigung zu einem globalen Thema gemacht und damit das Geschlechterverhältnis verändert.

Doch was beinhaltet der sogenannte »neue« Feminismus? Was ist »neu«, was hat sich gegenüber einem »traditionellen« Feminismus geändert? Neben der Skizzierung theoretischer Positionen reflektieren Autorinnen und Autoren in der Ausgabe ihre Erfahrungen mit dem Literaturbetrieb.

Mit Beiträgen von Doris Anselm, Giulia Becker, Isabella Caldart, Sonja Eismann, Anna Gien, Lena Gorelik, Caroline Rosales, Mithu Sanyal, Lea Sauer, Marlene Stark, Jasna Strick, Bettina Wilpert und anderen.

Slawische Ringwallanlage bei Kühnau

Slawische Ringwallanlage bei Kühnau

Carsten Joroch

Eine Slawenburg am Kühnauer See

Großkühnau ist der älteste Stadtteil von Dessau-Roßlau und wurde 945 zum ersten Mal in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Der älteste Teil Kühnaus wiederum geht auf eine Burg der Slawen zurück, die Burg Kühnau. Um 1147 werden die Slawen von deutschen Siedlern verdrängt. Die Überreste der Ringwallanlage sind noch heute am Ostufer des Kühnauer Sees zu erkennen. Zur Errichtungszeit der Burg floss die Elbe noch dort entlang, wo sich heute der See befindet. Nach Überschwemmungen und der Verlagerung der Elbe in Richtung Norden wurde die Burg in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts aufgegeben.

Weitere Informationen

www.großkuehnau.de


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Textquelle:

Joroch, Carsten : Dessau und Wörlitz: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2017.

Bildquelle:

Carsten Joroch.

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