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Olaf Jacobs (Hg.)

Die Treuhand – ein deutsches Drama

Das Buch »Die Treuhand – ein deutsches Drama« spürt der Geschichte der polarisierenden Institution nach. Ausgehend von der wirtschaftlichen Situation 1989/90 werden zunächst die Startbedingungen, Chancen und Probleme der bevorstehenden wirtschaftlichen Transformation dargelegt, um dann anhand konkreter Fallbeispiele klarzumachen: Der Niedergang eines Unternehmens prägte überall im Osten ganze Regionen – und veränderte das Leben der Menschen nachhaltig. Durch die Vielfalt der Geschichten wird die facettenreiche Arbeit der Treuhandanstalt in ihrer ganzen Ambivalenz deutlich: Mal war sie Helfer, mal Bremsklotz und mal Totengräber.

Unser Leseangebot
Eunike-Park und -Denkmal

Eunike-Park und -Denkmal

Mathias Tietke

Gestaltete Natur im Festungsgraben

Der pensionierte Major Friedrich Eunike hatte in Wittenberg seinen Alterssitz bezogen. Er war nun verantwortlich für die Neugestaltung der ehemaligen Befestigungsanlagen. Der Stadtrat bot ihm 1879 eine Stelle als „Dezernent für das Entfestigungswesen“ an. Eunike ließ Bäume und Sträucher entlang der einstigen Wälle pflanzen. Somit entstand ein Ring städtischer Grünanlagen, der bis heute zum Spazierengehen und Verweilen einlädt. An Eunike erinnert innerhalb der Parkanlage ein Denkmal, das 1893 errichtet wurde: Eine Stele aus poliertem Granit mit Bildnismedaillon und Sitzbänken links und rechts.

Adresse

Berliner Straße

06886 Wittenberg


*****

Textquelle:

Tietke, Mathias: Wittenberg - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2015.

Bildquelle:

Mathias Tietke.

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