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Rolf Mai

Brunzkachl
Ein München-Krimi

Ein München-Krimi mit Hendl und reichlich Gerstensaft

Kommissar Herbert Wamprechtshammer hat’s nicht leicht. Erst auf Reha dank Hexenschuss und jetzt auch noch eine Isarleiche. Dem Opfer wurden sämtliche Gliedmaßen fein säuberlich amputiert und das Herz bei lebendigem Leibe herausgeschnitten. Als sich zu der Leiche auch noch ein grausam zu Tode gefolterter Fitnesstrainer und eine verschwundene Finanzbeamtin gesellen, sind der Kommissar und seine Kollegen Theresa Gruber und Siegfried Leininger gefordert. Ein Serienmörder treibt sein böses Spiel in der Isarmetropole. Doch ohne ein gewisses Quantum an Münchner Gemütlichkeit, Bier und Hendl läuft beim »Berti« Wamprechtshammer gar nichts.

Naumburger Domfriedhof

Naumburger Domfriedhof

Helga Heilig

Ort der Ruhe und Besinnung

Wer die Hektik der Stadt für eine Weile hinter sich lassen möchte, findet Ruhe und Besinnung auf dem Naumburger Domfriedhof. Große alte Bäume schlucken den Lärm des Verkehrs auf dem Postring. Das satte Grün und das Spiel von Licht und Schatten sind Labsal für die Augen. Mit Efeu überwucherte alte Grabanlagen erinnern an wehmutsvolle Gedichte aus der Zeit der Romantik. Nur wenige finden den Weg hierher, obwohl dies ein besonderer Ort ist. Hier ist die Johannes-Kapelle zu finden Sie stand ursprünglich auf einem Domherren-Hof südlich des Doms. Erbaut wurde sie Mitte des 13.Jahrhunderts von einem Baumeister, der die Kunst der französischen Gotik  in Vollendung beherrschte. Die Johannes-Kapelle entstand in der gleichen Zeit wie der Westchor des Naumburger Doms. Innen gibt es  ein Gewölbe in drei Jochen mit kunstvoll gearbeiteten Schlusssteinen und Laubkapitellen. Der naturnahe steinerne Baumschmuck, der diese kleine Kapelle ziert, weist eine enge Verwandtschaft zum Werk des Naumburger Meisters auf, stellten Experten fest. Dass Denkmalschutz in Naumburg seit langem eine besondere Rolle spielt, beweist die Tatsache, dass diese Kapelle vor der umfänglichen Neubebauung unterhalb des Doms nicht einfach abgerissen und „entsorgt“ wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie Stück für Stück demontiert und vorbildgetreu auf dem Domfriedhof wiederaufgebaut. 


Weitere Informationen:

Naumburger Domfriedhof

Zugang über Wind- mühlenstraße oder Lindenring

06618 Naumburg

Tel.: 03445 2301120 oder 2301133

https://www.naumburger-dom.de/


*****

Textquelle:

Heilig, Helga: Saale-Unstrut 99 Mal entdecken! Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2020.

Bildquelle:

Ebd.

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