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Helga Heilig
Saale-Unstrut 99 Mal entdecken!
Reiseführer

Welterbe und hochmittelalterliche Kultur in einer unverwechselbaren Region erleben
Wer die Naumburger fragt, worauf sie besonders stolz sind, erhält zwei Antworten: »Dom und wilde Zicke.« – »Wilde Zicke?« – »Na, unsere Ille, die Straßenbahn!«, heißt es dann erklärend. Denn Naumburg hat mehr Entdeckungen zu bieten als nur den berühmten Dom, von dem jeder weiß. Und Helga Heilig hat noch weitere Tipps parat. Wie die zwölf Steinreliefs im Blütengrund nahe der Saale-Unstrut-Mündung – das größte Bildrelief in Europa, die zisterziensische Fenster-Rose in Schulpforte oder die Rundlingsdörfer Schleberoda und Großwilsdorf. Und natürlich kommt auch sie nicht um die vielen Burgen und Schlösser umhin, die die Kulturlandschaft an Saale und Unstrut prägen, die eingebunden sind in vielfältige Naturräume mit zahlreichen Besonderheiten.

Alaris Schmetterlingspark

Alaris Schmetterlingspark

Mathias Tietke

Flatternde Falter

In einer künstlich angelegten Tropenlandschaft bewegen sich über und neben den Besuchern Hunderte frei fliegender Schmetterlinge. Die großen, farbenprächtigen Exoten beeindrucken besonders. Aber manchmal ist es auch die Tarnfähigkeit, wenn aus einem scheinbar verwelkten Blatt plötzlich ein Falter wird, der davonfliegt. Als Besucher bewegt man sich zwischen Palmen, Bananenstauden und Orchideen auf rund 1.000 Quadratmetern in einer künstlich geschaffenen exotischen Welt, zu der kleine Wasserfälle und Bachläufe gehören. Über 140 Schmetterlingsarten gibt es in Wittenberg. Mit etwas Glück kann man die Paarung und sogar das Schlüpfen dieser zarten Wesen beobachten. Wenn nach der Winterpause und kurz nach dem Saisonstart im April die ersten Atlas-Seidenspinner schlüpfen, bekommt man Flügelspannen bis zu 30 Zentimeter zu sehen. Im Herbst hingegen sind mit dem kleinen Glasflügler „Greta oto“ ganz besondere Schmetterlinge zu bestaunen, die auch an Regentagen aktiv sind.

Die sogenannte „Tropennacht“, das Highlight der Saison, findet jeweils Ende August ab 19 Uhr statt. Es gibt eine Führung in der Dämmerung, wenn die Bananenfalter den „Turbo“ einlegen und ihren Hochzeitsflug absolvieren, und eine zweite Führung durch den illuminierten nächtlichen Regenwald. In der Cafeteria können sich die Besucher beköstigen und Wissenswertes über Schmetterlinge erfahren. Weitere Schmetterlingsparks gibt es in dem Städtchen Uslar bei Göttingen, in Sassnitz auf der Insel Rügen und in Buchholz südlich von Hamburg.

Adresse

Rothemarkstraße 131

06886 Wittenberg


Kontakt

03491 / 666380


Information

www.schmetterlingspark-wittenberg.de



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Textquelle:

Tietke, Mathias: Wittenberg - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2015.

Bildquelle:

Mathias Tietke.

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