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Bernd Kaufholz

Spektakuläre Kriminalfälle Best-Of
Spektakuläre Kriminalfälle Best-Of Band 1–3
Authentische Kriminalfälle

Endlich da – das Kaufholz-Best-Of in drei Bänden

Neun Bücher über authentische Kriminalfälle hat Bernd Kaufholz seit 1999 inzwischen verfasst, und mit jedem davon seine Leserschaft immer wieder gefesselt, zuletzt mit dem »Leichenpuzzle von Anhalt« (2018).

Band 1 Das Beil des Henkers Reindel
ISBN 978-3-96311-209-6

Band 2 Todesschreie an der Waisenhausmauer
ISBN 978-3-96311-210-2

Band 3 Die Rohrleiche von Graben 13
ISBN 978-3-96311-211-9

Unser Leseangebot
Klosterkirche Zscheiplitz

Klosterkirche Zscheiplitz

Helga Heilig

Klostergründung wegen Mordes?

Auf dem Kalksteinplateau des Schafsbergs, hoch über der Unstrut, beherrscht Zscheiplitz mit Turm und Klosterkirche die Silhouette. Funde aus der Jungsteinzeit weisen darauf hin, dass dieser Ort schon vor tausenden Jahren besiedelt war. Der Name Zscheiplitz ist slawischen Ursprungs. Friedrich I. von Goseck, Pfalzgraf von Sachsen, verlegte 1041/42 den Familiensitz von Goseck nach Zscheiplitz. 1085 wurde hier Friedrich III. ermordet. Seine Witwe Adelheid heiratete Ludwig den Springer, Erbauer von Wartburg und Neuenburg. 1110 gründete Adelheid ein Benediktinerinnenkloster und stiftete die Kirche St. Bonifatius. Der Sage nach geschah dies aus Buße für ihre und Ludwigs Beteiligung an der Ermordung Friedrichs. Kloster Zscheiplitz wurde im Zuge der Reformation aufgelöst und dessen Besitz in ein Rittergut überführt. Nach der Enteignung 1945 übernahm die Evangelische Landeskirche das Areal. Jedoch blieb die Kirche ungenutzt und wurde in den 1970er Jahren wegen Baufälligkeit gesperrt. Die Interessengemeinschaft Klosterkirche Zscheiplitz organisierte ab 1985 mit großem Engagement die Restaurierung der Kirche. Besucher können den sanierten Innenraum der Zscheiplitzer Klosterkirche sowie in der Gruft eine Ausstellung zum Thema Weinbergsmauern sehen.

Weitere Informationen:

Klosterkirche Zscheiplitz

Auf dem Gut

06632 Zscheiplitz

Tel.: 034464 / 27757

https://www.klosterkirche-zscheiplitz.de/

*****

Textquelle:

Heilig, Helga: Saale-Unstrut 99 Mal entdecken! Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2020.

Bildquelle:

Ebd.

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