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U. S. Levin

Frauen sind die besseren Männer
Satiren aus dem Eheleben
Mit Zeichnungen von Peter Dunsch

Erschienen: Februar 2020

Best-of-Satiren vom Publikumsliebling U. S. Levin

Endlich gibt es nun das sehnsüchtig erwartete Best-of der Satiren aus den ersten und längst vergriffenen Büchern von U.S. Levin. Darin begegnen dem Leser die lieb gewonnenen Protagonisten – der Ich-Erzähler selbst, seine Frau und wie stets das nachbarliche Ehepaar Stürzler – in Situationen und Szenen, die das Eheleben schreibt, vom Autor herrlich überspitzt, urkomisch, wie nur er es bewerkstelligen kann. So geht es etwa um die Angst des Mannes um sein bestes Stück – sein Auto, und darum, ob die Ehefrau ans Steuer darf. Das alleine kann schon Albträume hervorrufen. Und wenn die neue junge Nachbarin im Fahrstuhl auftaucht, dann ist der Ehefrieden dahin. Doch zum Glück kommt ja jedes Jahr der Hochzeitstag, an dem Mann alles wiedergutmachen kann …
Nicht fehlen dürfen natürlich die schwarzhumorigen Karikaturen von Peter Dunsch, ohne die seine Bücher nur halb so schön wären, wie die Frau von U.S. Levin zu urteilen weiß.

Fachwerkbauten in Wittenberg

Fachwerkbauten in Wittenberg

Mathias Tietke

Fachwerk äußerst peripher

Eine reine Fachwerkstadt war Wittenberg nie. Gleichwohl gab bzw. gibt es noch einige bemerkenswerte Bauten in diesem markanten Stil. Für die Hofanlage der Mittelstraße 16 beschrieb das Landesamt für Denkmalpflege einen „Fachwerkbau von 1838; in seiner Größe und Monumentalität für Wittenberg einzigartig, ein Höhepunkt der vorindustriellen Gewerbeindustrie“. Dennoch wurde dieser Fachwerkbau mit dem Einverständnis der Unteren Denkmalbehörde abgetragen und ohne Fachwerk neu aufgebaut. Leider kein Einzelfall. Bereits Melanchthon hatte sich abfällig geäußert und von „schmutzigen kleinen Hütten“ geschrieben. Brauchte man freies Schussfeld, wurden die Fachwerkbauten der Vorstädte abgefackelt und an anderer Stelle wieder aufgebaut.

Jetzt, fünfhundert Jahre später, werden Fachwerkbauten von der Denkmalbehörde immer noch stiefmütterlich als „kennzeichnend für die schlichte Bauart eines Hauses wenig begüteter Bauherren“ eingestuft. Und so finden sich nur noch wenige nennenswerte Fachwerkbauten in Wittenberg. Erst außerhalb der einstigen Stadtmauern gibt es gut erhaltenes, sichtbares und denkmalgeschütztes Fachwerk. So zum Beispiel das ehemalige Bahnhofsempfangsgebäude, ein Wohnhaus in der Breitscheidstraße (Haus Nr. 14) und den Gasthof „Grauer Wolf“ (S. 143). Eine Ausnahme findet sich auch in der Innenstadt: Der (laut Denkmalverzeichnis) „einzigartige“ Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert in der Coswiger Straße, Ecke Marschallstraße mit Knaggen, gefasten Stockschwellen und Andreaskreuzen.


Adressen

Am Alten Bahnhof 31

Breitscheidstraße 14

Puschkinstraße 35

Coswiger Straße 27


*****

Textquelle:

Tietke, Mathias: Wittenberg - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2015.

Bildquelle:

Mathias Tietke.

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Am Alten Bahnhof 31
06886 Wittenberg

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