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Heinz Schmerschneider

Hysterie
Roman

Camilo Gonzalez ist Laborleiter eines virologischen Institutes in Mexico City. Als er seinem Freund Carlos Moreno, Redakteur eines Boulevardblattes, von einem aktuellen Laborbefund berichtet, wittert dieser eine Sensation und bringt die Meldung über die Auffindung eines neuartigen Schweinegrippen-Virus auf die Titelseite – ohne das Wissen der Institutsleitung und der zuständigen Ministerien. Schon bald nehmen die Ereignisse ihren kaum noch steuerbaren Verlauf.

Gonzales wird schließlich als Experte von der WHO nach Genf berufen. Nach einiger Zeit holt er seine heimlich geliebte Mitarbeiterin Andrea García nach. Kann er seine deutlich jüngere Kollegin für sich gewinnen? Und wird es gelingen, die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen?
Schmerschneider gelingt mit seinem neuen Roman die fesselnde Chronik einer künstlich erzeugten Hysterie.

Christuskirche Wittenberg

Christuskirche Wittenberg

Mathias Tietke

Kirchenbau im Industrierevier

Der monumentale Kirchenbau mit einem 53 Meter hohen Turm entstand 1907 und 1908 nach einem Entwurf von Friedrich Beisner in der Vorstadt Kleinwittenberg. Es ist ein Bauwerk, das Elemente der Gotik, der Renaissance, des Barock und des Jugendstils enthält. Das Kircheninnere verfügt über hölzerne umlaufende Emporen. Die Ausmalung des Kircheninnenraumes stammt vom Berliner Maler und Mosaikkünstler August Oetken, der auch den Deutschen Brunnen in Istanbul und die Kathedrale in St. Luis gestaltet hat. Die pneumatische Orgel wurde 1908 von der Firma Furtwängler & Hammer aus Arnum bei Hannover eingebaut. Der Orgelprospekt ist besonders eindrucksvoll gestaltet. Sowohl Form als auch die Ausgestaltung der Kirche mit der Jugendstilmalerei führten 1990 dazu, dass die Christuskirche unter Denkmalschutz gestellt wurde. Der in der Christuskirche wirkende Kantor Rolf Kober ist zudem ein ausgewiesener Kenner der Musikgeschichte Wittenbergs.

Der Orkan „Kyrill“ richtete 2007 große Schäden an, insbesondere am Giebel und am Schieferdach. Für die Reparaturen wurden bislang rund 200.000 Euro ausgegeben.

Auf dem zur Christuskirche gehörenden Friedhof steht ein schwarzer Obelisk für britische Gefangene des Ersten Weltkrieges sowie ein archaisch wirkendes Grabmal mit einem halbrunden Säulengang für den Gründer des Eisenwerkes Hubert Joly (1854–1937) und dessen Frau Edeline, geborene von Asmuth (1864–1948).

Adresse

Dessauer Str. 240

06886 Wittenberg


*****

Textquelle:

Tietke, Mathias: Wittenberg - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2015.

Bildquelle:

Mathias Tietke.

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