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Eberhard Klöppel

Das Mansfelder Land 1974–1989
Bildband
Mit einem Text von Michael Birkner

Kaum ein Bildreporter hat so intensiv das Geschehen im Mansfelder Land beobachtet wie Eberhard Klöppel. Er begann schon früh zu fotografieren. In seinem Archiv gibt es Tausende Fotos vom Leben in seiner Heimat. Aber wichtigstes Thema waren für ihn Bergbau und Hütten – und vor allem die Menschen, die dort arbeiteten.

Klöppels Fotos zeigen nicht die vermeintliche Tristesse und Resignation, sondern vermitteln Leben. Nie agiert er als Regisseur, sondern konsequent als Beobachter, als Dokumentarist seiner Zeit. Er zeigt, wie es war in diesen Jahren im Mansfelder Land: Ob es der Umzug der Ausgezeichneten am 1. Mai ist, die Hochzeit mit Dreimannkapelle und den tanzenden Gästen, der von Frauen in Kittelschürzen umringte Kosmonaut Sigmund Jähn bei der Autogrammstunde, das Leben in der Mittelstraße in Helbra, das »Dreckschweinfest« der Grunddörfer zu Pfingsten oder auch der Wiesenmarkt in Eisleben.

Seniorenstift Georg Schleusner

Seniorenstift Georg Schleusner

Mathias Tietke

Modernisierte Altenpflegeeinrichtung

Am Geburtstag von Kaiser Friedrich wurde das Altenpflegeheim in der Bachstraße 1894 durch den Pfarrer Georg Schleusner, dem Vater der Künstlerin Thea Schleusner, die ihn auch por­trätierte, feierlich eröffnet. Waren es zunächst Diakonissen aus dem Berliner Paul-Gerhardt-Stift, übernahmen später Diakonissen aus dem Wittenberger Katharinenstift sowie aus dem Mutterhaus der Frauenhilfe fürs Ausland die Pflege. Sechs Jahre nach der Eröffnung lebten 44 Pflegebefohlene im Haus und laut Hausordnung galt für sie folgende Regel: „Den Pfleglingen I. und II. Klasse ist es gestattet, täglich auszugehen, denen III. Klasse Montag, Mittwoch und Freitag.“ 1997/98 wurde die Einrichtung erneuert und erweitert. Mehr als einhundert Jahre nach der ersten Grundsteinlegung für das Kaiser-Friedrich-Siechenhaus wurde ein weiterer Grundstein für einen Neubau in der Wichernstraße gesetzt. Es entstand ein großzügiger Anbau für die Bewohner sowie Aufenthaltsräume und neue Räume für das Personal. Im Zuge dieses neuen Erweiterungsbaus wurde das Heizkesselhaus im Inneren des Hofes abgerissen und es entstanden Grünanlagen mit einem Teich, einer Vogelvoliere und viel Grün sowie Sitzgelegen­heiten.

Der aus alten Klinkerbauten und modernen Ergänzungsbauten bestehende Komplex befindet sich seit 2008 in der Trägerschaft der Paul-Gerhardt-Stiftung und beschäftigt 135 Mitarbeiter, die sich um 170 Bewohner kümmern.

Adresse

Wichernstraße 25

06886 Wittenberg


Informationen

www.pgdiakonie.de



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Textquelle:

Tietke, Mathias: Wittenberg - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2015.

Bildquelle:

Mathias Tietke.

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