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Rolf Mai

Brunzkachl
Ein München-Krimi

Ein München-Krimi mit Hendl und reichlich Gerstensaft

Kommissar Herbert Wamprechtshammer hat’s nicht leicht. Erst auf Reha dank Hexenschuss und jetzt auch noch eine Isarleiche. Dem Opfer wurden sämtliche Gliedmaßen fein säuberlich amputiert und das Herz bei lebendigem Leibe herausgeschnitten. Als sich zu der Leiche auch noch ein grausam zu Tode gefolterter Fitnesstrainer und eine verschwundene Finanzbeamtin gesellen, sind der Kommissar und seine Kollegen Theresa Gruber und Siegfried Leininger gefordert. Ein Serienmörder treibt sein böses Spiel in der Isarmetropole. Doch ohne ein gewisses Quantum an Münchner Gemütlichkeit, Bier und Hendl läuft beim »Berti« Wamprechtshammer gar nichts.

Steinernes Album

Steinernes Album

Helga Heilig

Bilder aus Stein im Weinberg

Zwölf Steinreliefs, die in Felsgestein eingearbeitet worden sind, stellen die größten Bildreliefs in Europa dar. Zu finden ist das „Steinerne Album“ im Blütengrund, kurz vor der Saale-Unstrut-Mündung. Der Juwelier Johann Christian Steinauer zog anno 1706 nach Naumburg und erwarb das Bürgerrecht. Nach dem Kauf des Hauses in der Großen Salzstraße verhalf ihm der Handel zu weiterem Wohlstand. Zu seinen Kunden zählten während der Peter-Pauls-Messe Fürsten und Adlige. Auch Herzog Christian II. von Sachsen-Weißenfels war von seiner Handwerkskunst angetan. Er verlieh ihm das Recht, sich Hofjuwelier zu nennen. Sein Erspartes legte Steinauer in einem Weinberg bei Großjena an. Um auch künftig Aufträge vom Herzog zu erhalten, kam Steinauer auf die Idee, zu dessen zehnjährigen Thronjubiläum am 17. März 1722, ein Relief aus dem Felsen seines Weinberges herausarbeiten zu lassen. Viele der zwölf Reliefs des Steinernen Albums tragen das Datum 17. März 1722, obwohl einige davon erst in den folgenden Jahren entstanden sind. Da die Motive der Reliefs Nummer zwei und drei nicht zu den zehn übrigen passen und Wappen tragen, wird vermutet, dass diese zuerst entstanden sind. Die Anregung, dieses außergewöhnliche Kunstwerk gestalten zu lassen, fand Steinauer vermutlich im Kroppental. Dort gibt es einen in Stein gehauenen, zwei Meter großen Engel.

Weitere Informationen:

Steinernes Album

Blütengrund

06618 Großjena

Tel.: 03445 273125

www.naumburg.de

*****

Textquelle:

Heilig, Helga: Saale-Unstrut 99 Mal entdecken! Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2020.

Bildquelle:

Ebd.

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