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Henning Kreitel
im stadtgehege
Gedichte

Knappe Gedichte werfen Schlaglichter auf die städtische Komplexität. Heikle Szenarien wie auch einzelne Fundstücke stehen im Fokus. Verlorenes und Unscheinbares findet dabei seinen Platz wie auch der kopfkinogebeutelte Bewohner auf seiner täglichen Achterbahnfahrt. Henning Kreitels neuer Gedichtband erzählt vom sprichwörtlichen »stadtgehege«. Illustriert mit Cyanotypien von Parkanlagen – ein blaufriedlicher Kontrast zu den urbanen Gedichten.

Der Drehberg

Der Drehberg

Carsten Joroch

Olympia im Gartenreich

Im Jahr 1775 lässt Fürst Franz auf einem Hügel zwischen Vockerode und Wörlitz ein Grabmal errichten, den Drehberg. Eigentlich sollte es sein Grabmal werden, aber aus irgendeinem Grund überlegte der Fürst es sich anders. Nie wurde hier jemand bestattet. Stattdessen diente der Drehberg zwischen 1777 und 1799 einmal im Jahr, immer am Geburtstag der Fürstin Luise, als Austragungsort für sportliche Wettkämpfe nach antikem Vorbild. Fürst und Volk feierten zusammen die Athleten. 1989 wurde die Tradition der Sportfeste am Drehberg von Schülern des „Philanthropinums“ wiederbelebt und lebt bis heute fort.

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Textquelle:

Joroch, Carsten : Dessau und Wörlitz: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2017.

Bildquelle:

Carsten Joroch.

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