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Eberhard Brecht

Zerstörte Lebenswelten
Juden in Quedlinburg 1933–1945

Eberhard Brecht schildert das Leben und Leiden von Juden in der Kleinstadt Quedlinburg vor und während der NS-Diktatur. Glaube und Rituale wurden gelebt, ohne dass sich die Juden der Stadt in einer Parallelgesellschaft bewegten. Im Gegenteil: Gläubige wie zum Protestantismus konvertierte Juden trugen maßgeblich zum gesellschaftlichen Leben der Stadt bei. Diese Integration löste sich nach 1933 mit der antisemitischen Propaganda, den Nürnberger Gesetzen und anderen Einschränkungen von persönlicher Freiheit sowie den Ausschreitungen gegen Juden und ihre Geschäfte, insbesondere in der Pogromnacht 1938, auf.

Romanisches Haus Bad Kösen

Romanisches Haus Bad Kösen

Helga Heilig

Museum im alten Steinbau

Das Romanische Haus in Bad Kösen ist der älteste Steinbau einer klösterlichen Außenwirtschaft in Sachsen-Anhalt. Seit 1137 diente es dem Zisterzienserkloster Pforte als Wirtschaftshof und gehörte ab 1543 zur Fürstenschule Pforta. 1951 übernahm die Stadt Bad Kösen den romanischen Bau und richtete 1955 ein Geschichtsmuseum darin ein. Ausgestellt sind romanische Kapitelle, Grabsteine und ein spätromanischer Paramenten-Schrank. Der langgestreckte Bau war einst in zwei Teile gegliedert. Das Erdgeschoss zieren 24 kleine Rundbogenfenster und ein Zierstein mit Kreuzmotiv über der Süd-West-Tür

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Textquelle:

Heilig, Helga: Saale-Unstrut 99 Mal entdecken! Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2020.

Bildquelle:

Ebd.

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