Sachsen-Anhalt-Lese

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Heinz Peter Brogiato/Mathias Röschner
Koloniale Spuren in den Archiven der Leibniz-Gemeinschaft
Sachbuch

ET: Mai 2020

Wie gehen wir mit unserer kolonialen Vergangenheit um?

Fachleute aus elf Archiven von Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft widmen sich dem Thema »Kolonialismus« aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Die Beiträge spannen einen weiten Bogen von der frühkolonialen Afrika­forschung über postkoloniale Ideen im Rahmen eines technokratischen Megaprojekts bis zu den antikolonialen Bewegungen der 1960er Jahre in Westdeutschland, städtebaulichen Aktivitäten der DDR-Architektur in den jungen Nationalstaaten und der kritischen Aufarbeitung der Thematik.

Marktbrunnen Wittenberg

Marktbrunnen Wittenberg

Mathias Tietke

Bier aus dem Marktbrunnen

Zum letzten, dem 450. Reformationsfest im Jahr 1967 floss das schwarze Kuckuckusbier aus dem Marktbrunnen, einem historischen Tiefbrunnen mit einem Aufbau, der aus einem verzierten Sandsteinbecken, toskanischen Säulen und Horizontalbalken besteht. Eine lateinische Inschrift in einem der Steingiebel lautet, übersetzt: „Im Jahre 1617 im Monat Juli ist dieses Bauwerk auf Kosten des Rates und der Nachbarn aufgerichtet worden.“ Wer keinen eigenen Röhrwasseranschluss hatte, konnte sich an diesem öffentlichen Brunnen mit Wasser versorgen. Seit 1986 ist der Brunnen an das Röhrwassersystem angeschlossen.


Adresse

Marktplatz

06886 Wittenberg


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Textquelle:

Tietke, Mathias: Wittenberg - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2015.

Bildquelle:

Mathias Tietke.

Marktbrunnen Wittenberg

Marktplatz
06886 Wittenberg

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