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Helmut Mischo
Entdecker unter Tage 1919–2019
100 Jahre Forschungs- und Lehrbergwerk
Technische Universität Bergakademie Freiberg
Sachbuch

Einzigartige Welten unter Tage

Schon sehr früh griff die Ausbildung an der 1765 gegründeten Bergakademie Freiberg auf die Nutzung des untertägigen Raumes sowohl für die Lehre als auch schon für erste Forschungen zurück. Mit der Übertragung des Bergwerkseigentums an Teilen der damaligen Himmelfahrt Fundgrube an die Bergakademie im Jahr 1916 und der Eröffnung der Lehrgrube am 1. Mai 1919 wird seit nunmehr 100 Jahren im hochschuleigenen Bergwerk gelehrt und geforscht.
Der Band erzählt die Historie und wechselvolle Geschichte dieses in Deutschland und Europa einzigartigen Forschungsstandortes und gibt anhand ausgewählter Beispiele einen Einblick in die breit gefächerten Projekte und Aktivitäten in Forschung, Entwicklung und Lehre, im Altbergbau und im Tourismus, die heute den Betrieb des Bergwerkes prägen.

Käthe-Kruse-Puppenmuseum

Käthe-Kruse-Puppenmuseum

Helga Heilig

Seltene Puppen im Museum

Gäste des Heilbades Bad Kösen sollten nicht versäumen, dem Käthe-Kruse-Puppenmuseum einen Besuch abzustatten. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene jeden Alters kommen im Puppenmuseum Bad Kösen ins Träumen. Käthe Kruse (1883– 1968) war ursprünglich Schauspielerin. Nach der Heirat mit dem Bildhauer Max Kruse fertigte sie erst Puppen für ihre Kinder, die auch für deren Gesichter Modell saßen. Kruse war nicht nur Künstlerin, sondern auch erfolgreiche Unternehmerin. Mit ihrem Spielzeug wurde sie weltbekannt. Heute noch erfreuen sich ihre Puppen großer Beliebtheit und sind begehrte Sammlerstücke. Im Puppenmuseum Bad Kösen ist eine umfangreiche Puppensammlung der Künstlerin zu sehen. Die Gestalterin lebte und arbeitete zwischen 1912 und 1950 in Bad Kösen. Sie gründete hier ihre Puppenwerkstätten und entwarf über 15 unterschiedliche Puppentypen. Kurz vor der drohenden Enteignung verließ die Künstlerin 1950 Bad Kösen. In Donauwörth setzte sie ihre Arbeit fort. Nachdem Käthe Kruse den Kurort verlassen hatte, sind noch bis 1964 Puppen nach ihren Entwürfen gefertigt worden. Unter den im Museum gezeigten Exponaten befinden sich zahlreiche seltene Exemplare. Neben der Vielzahl an Puppenkreationen lassen sich auch zierliche Puppenstuben sowie Schaufensterpuppen bewundern. Insgesamt sind 240 Exponate zu sehen.

Weitere Informationen:

Käthe-Kruse-Puppenmuseum

Am Kunstgestänge

06628 Bad Kösen

Tel.: 034463 / 27668

https://www.mv-naumburg.de/


Öffnungszeiten:

Mogeschlossen
Di - So10:00 - 17:00 Uhr

*****

Textquelle:

Heilig, Helga: Saale-Unstrut 99 Mal entdecken! Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2020.

Bildquelle:

Ebd.

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Am Kunstgestänge, 06628
06628 Bad Kösen Bad Kösen

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