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Eberhard Klöppel

Das Mansfelder Land 1974–1989
Bildband
Mit einem Text von Michael Birkner

Kaum ein Bildreporter hat so intensiv das Geschehen im Mansfelder Land beobachtet wie Eberhard Klöppel. Er begann schon früh zu fotografieren. In seinem Archiv gibt es Tausende Fotos vom Leben in seiner Heimat. Aber wichtigstes Thema waren für ihn Bergbau und Hütten – und vor allem die Menschen, die dort arbeiteten.

Klöppels Fotos zeigen nicht die vermeintliche Tristesse und Resignation, sondern vermitteln Leben. Nie agiert er als Regisseur, sondern konsequent als Beobachter, als Dokumentarist seiner Zeit. Er zeigt, wie es war in diesen Jahren im Mansfelder Land: Ob es der Umzug der Ausgezeichneten am 1. Mai ist, die Hochzeit mit Dreimannkapelle und den tanzenden Gästen, der von Frauen in Kittelschürzen umringte Kosmonaut Sigmund Jähn bei der Autogrammstunde, das Leben in der Mittelstraße in Helbra, das »Dreckschweinfest« der Grunddörfer zu Pfingsten oder auch der Wiesenmarkt in Eisleben.

Konditorei Mrosek

Konditorei Mrosek

Carsten Joroch

Mrosek – der Fuchs macht den Kuchen

Seit ich denken kann, gibt es „Mrosek“. Der Kuchen für besondere Anlässe, nicht ganz billig, aber nichtsdestotrotz immer lecker. Wenn man etwas auf sich hält beim runden Geburtstag oder der Hochzeit, dann besorgt man Leckereien von hier. Torten, Blechkuchen, Gebäck, zudem Kaffee und Tee bietet man im Geschäft in der Askanischen Straße an, zum Mitnehmen oder Sofort-Verputzen. Praktischerweise liegt diese Filiale direkt neben der Stadtschwimmhalle. Wer beim Schwimmen ordentlich Kalorien verbrannt hat, kann sie bei einem anschließenden Besuch in der Konditorei direkt wieder auftanken.

Seit über 70 Jahren in Betrieb, liest man auf der Website. 1978 wechselte die Inhaberschaft – aber nicht der altbekannte Name – zum Konditormeister Fuchs, was auch das Logo erklärt. Heute führt er mit seinen Söhnen, beide ebenfalls Konditormeister, das Geschäft. Die Stammkunden blieben und bleiben aber heute noch treu.

Praktischerweise liegt seit einigen Jahren eine Bushaltestelle fast vor dem Eingang. Aber auch sonst ist der Weg von der Museumskreuzung nicht weit. Und es gibt ja auch noch die Zweigstelle im Rathaus-Center. Dort sieht man immer jemanden bei einem Kaffee und Petit fours sitzen. (Obwohl ich die Torfsteine vorziehen würde.)

Zudem beliefert man Restaurants in der Umgebung (so zum Beispiel das Kornhaus), backt und verziert Torten und Kuchen auf Bestellung und sorgt immer dafür, dass Dessaus Naschkatzen der Nachschub nie ausgeht. Möge der Ofen noch lange heiß bleiben!

Adresse und Kontakt

Askanische Str. 52

06842 Dessau-Roßlau

Tel.: 0340 / 212651

www.konditorei-mrosek.de



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Textquelle:

Joroch, Carsten : Dessau und Wörlitz: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2017.

Bildquelle:

Carsten Joroch.

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