Sachsen Anhalt Lese

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Maximilian Schochow

Zwischen Erziehung, Heilung und Zwang
Geschlossene Venerologische Einrichtungen in der SBZ/DDR
Studienreihe der Landesbeauftragten, hg. von der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Sonderband

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam es in der Sowjetischen Besatzungszone zu einer Reihe von Neuregelungen im Umgang mit krankheitsverdächtigen und geschlechtskranken Personen, die bis weit in die DDR wirkten. Die Selbstbestimmung betroffener Personen wurde eingeschränkt, die Rechte der Gesundheitsbehörden erweitert, und mit dem Fürsorgeheim für Geschlechtskranke wurde ein vollkommen neuer Typ einer totalen Institution in Deutschland eingeführt. Angelehnt an das sowjetische Modell der Prophylaktorien sollten zwangseingewiesene Personen in den Fürsorgeheimen isoliert, therapiert und durch Arbeit erzogen werden.

Die Umsetzung dieser Neuregelungen in der Praxis wird an den Beispielen des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Schloss Osterstein in Zwickau, des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Leipzig-Thonberg und der geschlossenen Venerologischen Station Leipzig-Thonberg gezeigt.

Konditorei Mrosek

Konditorei Mrosek

Carsten Joroch

Mrosek – der Fuchs macht den Kuchen

Seit ich denken kann, gibt es „Mrosek“. Der Kuchen für besondere Anlässe, nicht ganz billig, aber nichtsdestotrotz immer lecker. Wenn man etwas auf sich hält beim runden Geburtstag oder der Hochzeit, dann besorgt man Leckereien von hier. Torten, Blechkuchen, Gebäck, zudem Kaffee und Tee bietet man im Geschäft in der Askanischen Straße an, zum Mitnehmen oder Sofort-Verputzen. Praktischerweise liegt diese Filiale direkt neben der Stadtschwimmhalle. Wer beim Schwimmen ordentlich Kalorien verbrannt hat, kann sie bei einem anschließenden Besuch in der Konditorei direkt wieder auftanken.

Seit über 70 Jahren in Betrieb, liest man auf der Website. 1978 wechselte die Inhaberschaft – aber nicht der altbekannte Name – zum Konditormeister Fuchs, was auch das Logo erklärt. Heute führt er mit seinen Söhnen, beide ebenfalls Konditormeister, das Geschäft. Die Stammkunden blieben und bleiben aber heute noch treu.

Praktischerweise liegt seit einigen Jahren eine Bushaltestelle fast vor dem Eingang. Aber auch sonst ist der Weg von der Museumskreuzung nicht weit. Und es gibt ja auch noch die Zweigstelle im Rathaus-Center. Dort sieht man immer jemanden bei einem Kaffee und Petit fours sitzen. (Obwohl ich die Torfsteine vorziehen würde.)

Zudem beliefert man Restaurants in der Umgebung (so zum Beispiel das Kornhaus), backt und verziert Torten und Kuchen auf Bestellung und sorgt immer dafür, dass Dessaus Naschkatzen der Nachschub nie ausgeht. Möge der Ofen noch lange heiß bleiben!

Adresse und Kontakt

Askanische Str. 52

06842 Dessau-Roßlau

Tel.: 0340 / 212651

www.konditorei-mrosek.de



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Textquelle:

Joroch, Carsten : Dessau und Wörlitz: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2017.

Bildquelle:

Carsten Joroch.

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