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Viel wurde schon geschrieben über den großen deutschen Dichter. Doch kein Schiller-Buch ist wie dieses.
Novalis

Novalis

Luise Knoll

Novalis Grab in Weißenfels _ Foto: Doris Antony
Novalis Grab in Weißenfels _ Foto: Doris Antony

Friedrich von Hardenberg, auch Novalis - der Neuland rodende - genannt, erblickte am 2. Mai 1772 auf dem Gut Wiederstedt in der Grafschaft Mansfeld das Licht der Welt. 1790 nahm er das Studium der Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena auf, wo er Schillers Vorlesungen lauschte. 1994 wurde er zum Aktuarius in Tennstedt ernannt, hielt sich aber dort nicht lange auf. Ein Jahr darauf arbeitete er in der Salinendirektion in Weißenfels. In dieser Zeit verliebte er sich auf den ersten Blick in Sophie von Kühn, mit der er sich kurz danach verlobte. Aber das Glück hielt nicht lange an, denn Sophie starb am 19. März 1797. Trotz des großen Schicksalsschlages für Friedrich verlobte er sich im Dezember 1798 mit Julie von Charpentier. In dieser Zeit studierte Novalis außerdem Naturwissenschaften an der Bergakademie in Freiberg. Nach Beendigung des Studiums kehrte er wieder nach Weißenfels zurück und wurde zum Assessor ernannt. Kurze Zeit später erkrankte er an Tuberkulose und starb am 25. März 1801 in Weißenfels im Alter von gerade 28 Jahren.


Der Historiker, Naturwissenschaftler und Dichter strebte eine Verbindung von Poesie und Wissenschaft an und rodete damit auch Neuland in der damaligen Zeit.


Seine Freunde Schlegel und Tieck veröffentlichten nach seinem Tod unter anderem die Werke „Heinrich von Ofterdingen" und „Die Lehrlinge zu Sais".

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