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Sesenheimer Liebeslyrik

Florian Russi

Während seines Studiums in Straßburg lernte Johann Wolfgang von Goethe die Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und Goethe wurde durch Friederike zu wundervollen Gedichten angeregt.

Einige von ihnen (Heideröslein, Mailied, Willkommen und Abschied u. a.) zählen zu seinen besten und beliebtesten überhaupt. In diesem Heft sind sie vorgestellt und mit Bildern und Erläuterungen angereichert.

Johann Friedrich Böttger in Wittenberg

Johann Friedrich Böttger in Wittenberg

Hans-Joachim Böttcher

Böttgers Leben war voller menschlicher Fehlungen und tragischer Wendungen. Aber es war auch sehr verdienstvoll auf Grund seiner Mitarbeit im Kollektiv von Ehrenfried Walther von Tschirnhaus bei der Erfindung des europäischen Hartporzellans sowie insbesondere dem Aufbau der ersten europäischen Porzellanmanufakturen in Dresden und dann Meißen.

Am 30. Oktober 1701 kam Böttger, der sich in Berlin als Apotheker in Scharlatanen-Weise in die „Herstellung“ von Gold eingelassen hatte, als Flüchtling ins kurfürstlich sächsische Wittenberg. Seine Hoffnung war, hier in Sicherheit zu sein und Medizin studieren zu können. Trotz aller Geheimhaltung seines Fluchtweges, erschien schon am 1. November, vor den Toren des weit im sächsischen Gebiet liegenden Wittenbergs, ein Trupp von immerhin 100 brandenburg-preußischer Dragoner. Nur dem kommandierenden Leutnant Menzel den Stadtzugang erlaubend, gab dieser als Grund für ihr Erscheinen den Befehl an: „das er gemeldeten Kerl (Böttger), wie er ihn antreffe, zur Haft bringen laßen sollte, als wollte er gebethen haben, daß mann sich sowohl seiner Persohn als auch der Sachen halber, die er bey sich habe, versichern möchte“.

Das führte dazu, dass Böttger durch den Amtsaktuar festgenommen und auf das Schloss in Verwahrung gebracht wurde. Bei den folgenden Verhören hielt sich der Inhaftierte mit Äußerungen sehr zurück. So konnte der ihn vernehmende Kreisamtmann J. J. von Ryssel nur nach Dresden melden, dass der Arrestant mit berühmten Leuten in Berlin chemische Experimente ausgeführt und dabei manch „sonderbares Kunst Stück“ gezeigt habe. Warum Böttger von Brandenburg-Preußen eingefordert wurde, das immerhin 1000 Taler Belohnung auf dessen Ergreifung ausgesetzt hatte, blieb damit vorerst unklar.

Auf den Wunsch von Leutnant Menzel, den Gefangenen gleich am folgenden Tag mit nach Berlin zurückzunehmen, ging der vorsichtige Kreisamtmann nicht ein. Er verlangte zunächst, dass man ihm eine Order Königs Friedrich I. vorlegt. Sofort schickte der Leutnant einen Boten nach Berlin, diese einzuholen. Ryssel schrieb dagegen an die sächsische Regierung, um sich genaue Instruktionen einholen, wie er sich zu verhalten habe.

Matthäus Merians Ansicht von Wittenberg von 1650
Matthäus Merians Ansicht von Wittenberg von 1650

In der Stadt wusste bis dahin also niemand, weshalb Böttger eigentlich nach Berlin zurückgebracht werden sollte; sicherlich dürfte das auch dem Leutnant unbekannt gewesen sein. Am 2. November tauchte jedoch Röber, ein Förderer von Böttgers Berliner Goldmacherexperimenten, in Wittenberg auf und verlangte ihn zu sprechen. In geschwätziger Weise verbreitete er überall in der Stadt sein Wissen über die Ursachen für Böttgers Flucht. Davon erfuhr allerdings auch der Amtsaktuar, der die Informationen sofort an Ryssel weiterreichte. Der junge Gefangene hatte sich inzwischen eine neue Taktik überlegt und wollte sich nun offenbar bei den Sachsen interessant machen, um nicht ausgeliefert zu werden. Als ihn der Kreisamtmann erneut verhörte gab er darum zu Protokoll, in Berlin mehrere erfolgreiche Transmutationen auf Gold durchgeführt zu haben.

Schon am 3. November erhielt der preußische Leutnant ein eilig in Berlin verfasstes und von Friedrich I. unterschriebenes sowie gesiegeltes Schreiben. An Ryssel übergeben konnte der darin lesen, dass es „auß gewißen erheblichen Ursachen nöhtig erachtet“ wird, dass der preußische Untertan Böttger an den Leutnant zu übergeben sei.

Da auf Grund von Röbers Geschwätzigkeit und der Aussage des Arrestanten nun die Ursache bekannt war, warum man ihn unbedingt in Berlin zurückhaben wollte, dachte Ryssel jedoch überhaupt nicht mehr daran, Böttger auszuliefern. Einen Goldmacher in der Gewalt haben, das konnte sich, sofern der Landesherr König August II. ihn in seine Dienst nehmen würde, sicher auch auf seine Karriere positiv auswirken.

Das Wittenberger Schloss von der Elbseite 1611
Das Wittenberger Schloss von der Elbseite 1611

Der Kreisamtmann überredete darum Böttger, noch am 3. November zusammen mit ihm zwei juristisch gut formulierte Briefe aufzusetzen, um damit gegen seine Auslieferung zu protestieren. Der erste war an Ryssel selbst gerichtet. Böttger beteuerte in dem Text, dass er keine Missetat begangen habe und in dem Schreiben des preußischen Königs auch von keinerlei Verbrechen die Rede sei. Weshalb sei er also in Arrest und solle ausgeliefert werden? In dem zweiten, taktisch geschickt verfassten Gesuch an den sächsisch-polnischen Landesherrn August II. wird dagegen unter anderem diskret von den durchgeführten Transmutationen auf Gold berichtet. Eilig ging das Schreiben an August II. heraus, der sich allerdings in seiner polnischen Hauptstadt Warschau befand; es war also recht ungewiss, wann Antwort eintreffen würde.

Der junge Apothekergeselle stand in Wittenberg ohne Hilfe ehrlicher Freunde da und war nur auf die Loyalität des Herrn von Ryssel angewiesen. Währenddessen versuchte der brandenburg-preußische Herrscher, ohne Rücksicht auf das befreundete Sachsen immer heftiger und rücksichtsloser, Böttger mit allen Mitteln in seinen Machtbereich bringen zu lassen. Mit einem Schreiben von ihm vom 3. November trafen auch mehrere Personen aus Berlin in Wittenberg ein. Diese versuchten sofort die Situation in welcher sich der Arrestant befand, zu ergründen. Besonders gefährlich erschien Ryssel ein Kammerkurier, der überall herumhorchte und offenbar mit viel Geld ausgestattet, versuchte, die im Schloss beschäftigten Personen sowie Wächter zu bestechen. Auch an ihn war der Kurier heran getreten und hatte ihm nicht nur 10 000 Taler versprochen, wenn er Böttger auslieferte, sondern auch eine glänzende Stelle und Karriere in Brandenburg-Preußen.

Da wurde dem Kreisamtmann nun doch bange, da er zur Genüge die Macht des Geldes und die wankelmütige Treue der Menschen kannte. Noch am gleichen Tag ließ er alle Unterlagen über den Böttger betreffenden Vorgang bündeln und schickte diese mit einem Boten eilends nach Dresden. Hier gingen die Papiere erstaunlich schnell durch die Hände mehrerer Personen. Schon am 5. November fällte nach einer fünfstündigen Diskussion das Geheime Ratskollegium unter der Leitung des sächsischen Statthalters Fürst von Fürstenberg, einen Entscheid. Der bestand darin, Böttger als einen geborenen Sachsen zu betrachten (was eine weite Auslegung der tatsächlichen Verhältnisse war!) und ihn darum, unter Inkaufnahme aller Risiken nicht an Brandenburg-Preußen auszuliefern. Unverzüglich ließ der Statthalter den Entschluss schriftlich zu Papier bringen. Mittels einer Eilstafette wurde der König in Warschau darüber informiert. An Ryssel ging die Anweisung, die Sicherheitsvorkehrungen für den Arrestanten sofort zu verschärfen. So durfte niemand mehr außer der Kreisamtmann noch mit ihm sprechen. Alle Schreiben und dergleichen die Böttger betrafen, musste Ryssel nun selbst verfassen. Die Sachen des Arrestanten waren sicher zu verwahren und das bei Böttger beschlagnahmte Glas mit dem „Likör“ von keinem Menschen anrühren zu lassen. Auch für den Umgang mit den Preußen erhielt Ryssel strenge Verhaltungsmaßregeln.

Dem wurden inzwischen die Verhältnisse in Wittenberg immer bedenklicher. Dabei sah er nicht in den Brandenburg-Preußen eine vorrangige Gefahr für eine Befreiung Böttgers, sondern viel akuter durch die seit einiger Zeit sehr unruhige städtische Studentenschaft.

Gut informiert, wussten die über Böttgers Existenz umfassend Bescheid. Und da der sich als bereits immatrikuliert betrachtete, bestand die Bedrohung, dass die standesgemäß gut bewaffneten Studenten ihn als einen der ihren ansehen und mit Gewalt befreien könnten.

Ständig tauchten in Witteberg neue Personen aus Brandenburg auf. So am 6. November einer, der sich als Verwandter von Böttger ausgab und zu ihm vorgelassen werden wollte. Der Fremde behauptete, eine Botschaft des preußischen Königs übermitteln zu wollen, in der dem Arrestanten freies Geleit zugesichert würde.

Eine Luftaufnahme der Hofseite des Wittenberger Schlosses aus den 1930’ger Jahren
Eine Luftaufnahme der Hofseite des Wittenberger Schlosses aus den 1930’ger Jahren

Um diesen lauernden Gefahren begegnen zu können, kam zur Unterstützung des Kreisamtmannes am 6. November aus Dresden Generalmajor von Albendyll nach Wittenberg. Da dieser an Böttgers Zelle einiges zu beanstanden hatte, brachte man den Inhaftierten in einem anderen Raum unter. Der lag in der höchsten Etage des Gebäudes, von wo eine eventuelle Flucht oder Entführung, aber auch eine unerwünschte Kommunikation, nicht mehr möglich erschien. Böttger wurde ab nun diskret durch vier polnische Offiziere bewacht, die Albendyll mitgebracht hatte. Da diese Leute kein Wort deutsch sprachen, war ihnen jegliche Ausforschung des Arrestanten über seine Haftursache unmöglich. Zudem standen vor den Zugängen zu Böttgers Raum jeweils zwei Schildwachen - und das auch vorsichtshalber unterhalb von dessen Fenster.

Für Böttger stellte der Umzug an und für sich einen Vorteil dar, da der neue Raum keine Gefängniszelle war und für ihn alle Bequemlichkeiten aufwies. Verständlicherweise war er aber trotzdem über die Vorgänge um seine Person und sein ungewisses Schicksal am Anfang etwas verängstigt. Albendyll versuchte darum, Böttger dessen Arrest mehr als eine Art Schutz vor den Nachstellungen der Preußen darzustellen. Er behandelte ihn sehr liebenswürdig und speiste auch immer zusammen mit ihm. Böttgers Sachen hatte man in einem Gewölbe sichergestellt. Das war durch die Herren Albendyll, Ryssel sowie Festungskommandant General von Rosen mit drei Schlüsseln verschlossen und versiegelt worden. Die Schlüssel verschloss man danach wiederum in einer von allen drei versiegelten Kassette.

Wie Albendyll am 8. November merkte, war die erhöhte Sicherheitsstufe wirklich angebracht. An diesem Tag bekam er einen Brief in die Hände, der Böttger zugespielt werden sollte, während Menzel mit immer neuen Argumenten täglich versuchte, den Kreisamtmann zur Übergabe Böttgers zu bewegen. Schließlich verstieg sich der Leutnant sogar zu einer höchst problematischen Erklärung: Für den Fall, dass die Auslieferung weiter verweigert werde, sei er ermächtigt zu erklären, dass dann „Ihro Königliche Majestät, sein Herr, Repreßalien zu brauchen wißen oder wohl gar einige Mannschafft, seine Verabfolgung zu poußiren, [voranbringen], beordren können“.

Der brandenburg-preußische Hof änderte nun die Verhandlungstaktik und reklamierte Böttger als einen entflohenen Kriminellen. Die Anschuldigung lautete, dass er in zwei Fällen Gift an Stelle von Medizin verabreicht sowie Diebstähle, Betrügereien und weitere Missetaten begangen habe. Aber auch durch diese plötzlichen Anschuldigungen gelang es nicht, Ryssel zu einer Übergabe des Arrestanten zu bewegen.

König Friedrich I. war außer sich vor Wut über die Erfolglosigkeit seiner Leute im Fall Böttger. Der Kabinettsminister von Fuchs unterbreitete seinem König darum nun einen ganz anderen Vorschlag, den dieser nach einigem Widerstreben am 10. November akzeptierte: In einem offiziellen Schreiben wurde mitgeteilt, dass sich alle Vorwürfe gegen Böttger als falsch herausgestellt und auch der angeblich von diesem dem Apotheker Zorn (bei dem Böttger in Berlin arbeitete!) gestohlene wertvolle Brillantring sich wieder eingefunden hätte. Darum sei „Johann Friederich Böttichern, alß Ihren angebohrenen Unterthanen, der auf Ihr Ansuchen inhafftiret worden, nunmehro hinwiederumb der Hafft zu entschlagen und freyen Fuß zu stellen, ihm auch Frey- und Sicherheit zu verschaffen, daß er, wohin er wolle, sich begeben möge.“

Der Hintergedanke dieser neuen Strategie des Ministers Fuchs war der, dass er erst dann die Möglichkeit sah, sich Böttgers zu bemächtigen, wenn dieser in Wittenberg freigelassen worden wäre. Dann könnten die preußischen Spione ihn leicht entführen und schnell außer Landes bringen. Aber Fuchs brachte im Rahmen dieser Taktik auch noch einige andere Raffinessen ins Spiel. Auf seine Anweisung erschienen am 12. November in Wittenberg Böttgers Stiefvater Tiemann sowie ein Herr Porst, der Schwiegersohn des Apothekers Zorn, mit einer Legitimation des preußischen Königs. An verschiedenen Stellen versuchten sie, die Freilassung von Böttger zu erreichen; überall jedoch ohne Erfolg. Am 13. November reisten Tiemann und Porst verärgert aus Wittenberg ab. Auch der Leutnant zog sich mit seinen Soldaten auf brandenburgisches Gebiet zurück. Als Begründung gab er kund, dass Seine Königliche Majestät in Preußen den Arrestanten begnadigt habe und dieser nun in Wittenberg seine Studien durchführen könne; dadurch sei die Mission beendet.

Das Schloss in Wittenberg von Nordost in den 1930’ger Jahren
Das Schloss in Wittenberg von Nordost in den 1930’ger Jahren

In der Folge versuchte man allerdings durch verschiedene Schreiben aus Berlin, Böttger als alchimistischen Scharlatan hinzustellen und seinen Ruf als erfolgreicher Goldmacher zu zerstören. Die Hoffnung war, dass dadurch die Sachsen an ihm das Interesse verlören. Daneben schickte man auch Tiemann nach Dresden, wo der seinen Stiefsohn beim Statthalter zu diskreditieren versuchte. Da alles nichts bewirkte, überredeten die Berliner den bei ihnen lebenden Arzt Dr. J.W. Pasch (der ehemals als Student in Wittenberg als Aufrührer eines Tumultes im Schloss inhaftiert worden und von dort auf rätselhafte Weise entflohen war!) nun, Böttger auf dem gleichen Weg dort heraus zu holen. Da man den abenteuerlustigen Pasch nach seinem Eintreffen in Wittenberg jedoch erkannte, blieb ihm nur übrig, selbst wieder eilig aus Wittenberg zu fliehen. Der nächste Plan, den die Berliner umzusetzen versuchten, war nun die Studenten in Wittenberg aufzuwiegeln, das Schloss zu stürmen und Böttger zu befreien.

Im fernen Polen waren die Nachrichten inzwischen zu König August II. gelangt, der schnell eine Entscheidung traf. So wie in Brandenburg-Preußen hoffte man auch in Sachsen auf die Dienste eines Goldmachers und damit die Errettung aus allen staatlichen finanziellen Schwierigkeiten. Eilends schickte August II. darum einen Boten, den Vizelehnssekretär M. Nehmitz mit einer Order an den Statthalter Fürstenberg in Dresden. Am Morgen des 20. November konnte der die sechs Tage zuvor verfassten Schreiben in Empfang nehmen. Darin erteilte der König die Anweisung, dass Böttger nach Dresden zu bringen und dort zwar nicht in Arrest, aber doch gut bewacht zu halten sei. Möglichst sollte man ihm dann das Geheimnis der Goldherstellung entlocken und ihm auch ein Labor für dessen Herstellung einrichten.

Daraufhin gab Fürst Fürstenberg an Generalmajor Albendyll jegliche Vollmacht für alle die Abreise von Böttger aus Wittenberg betreffenden Maßnahmen. Denn man befürchtete gerade, wenn dieser aus dem Schloss gebracht wird, einen Befreiungsversuch durch Studenten und die sich in Wittenberg aufhaltenden preußischen Spitzel.

Als Folge davon veranlasste der Generalmajor, dass am 25. November 1701, gegen alle Lebens- und Reiseregeln der damaligen Zeit, schon früh um vier Uhr ein Reisewagen bereitstand. In dem nahmen neben Böttger auch Nehmitz und Albendyll Platz. In hohem Tempo die Stadt durchquerend, wurde der Wagen nach Passieren des Stadttores von einem Trupp berittener sächsischer Soldaten in Empfang genommen. Die rasende Fahrt ging nicht die übliche kürzeste Strecke entlang der Elbe nach Dresden, sondern nur bis Pretzsch, wo der Fluss überquert wurde. Um nicht aufzufallen, blieben hier die Soldaten zurück. Nur von wenigen Offizieren begleitet ging die Reise sodann quer durch die Dübener Heide nach Wermsdorf und dann weiter in die sächsische Residenzstadt.

Wie Böttgers Leben auch weiterhin voller tragischer Wendungen verlief, beschreibt der Autor Hans-Joachim Böttcher ausführlich und spannend in der Biografie „Böttger – Vom Gold zum Porzellanmacher“, die im Dresdner Buchverlag erschien. Denn auch in Dresden und Meißen sollte das Leben für den jungen Alchimisten vielerlei ungeahnte Entwicklungen mit sich bringen. Letztlich verstarb er zwar in Freiheit, als berühmter und von König August II. geehrter, aber auch gesundheitlich ruinierter Mann schon mit 37 Jahren, am 13. März 1719.

Abbildungen: (Sammlung des Autors)

- Johann Friedrich Böttger auf einer Stele auf der Brühlschen Terrasse in Dresden

- Matthäus Merians Ansicht von Wittenberg von 1650

- Das Wittenberger Schloss von der Elbseite 1611

- Das Schloss in Wittenberg von Nordost in den 1930’ger Jahren

- Eine Luftaufnahme der Hofseite des Wittenberger Schlosses aus den 1930’ger Jahren